Pressebüro Rhein-Neckar
UMWELTLEITLINIEN
   
 

Umweltleitlinien
Pressebüro Rhein-Neckar, 69251 Gaiberg


Unternehmensführung
Der Umweltschutz ist in zweierlei Hinsicht fester Bestandteil des Pressebüro Rhein-Neckar:
* in journalistischer Hinsicht haben meine Mitarbeiter und ich uns auf Umwelt-Themen aller Art spezialisiert und berichten hierüber für zahlreiche Tages- und Fachzeitschriften.
* in unternehmerischer Hinsicht ist der Umweltschutz ein wichtiges Unternehmensziel und wird konkret in der täglichen Arbeit gelebt. Als ständige Zielsetzung hinsichtlich der Umweltauswirkungen habe ich festgelegt, dass trotz ständigem Betriebs- und Umsatzwachstum umweltrelevante Kenngrößen wie Abfallmengen und Energieverbrauch auf einem konstanten Level zu verbleiben haben und diese Werte eher zu reduzieren sind.

Personal
Fortbildungsveranstaltungen werden durch die Personalunion mit dem Amt des örtlichen Vereinsvorsitzes beim Bund für Umwelt und Naturschutz Gaiberg e.V. (BUND) besucht bzw. für die Allgemeinheit organisiert. So werden regelmäßig in Zusammenarbeit mit der örtlichen Grund-, Haupt- und Werkrealschule Waldputzaktionen und Vorträge z.B. über Dachbegrünung o.ä. organisiert.
Vorstandssitzungen und teilweise auch die BUND-Jahreshauptversammlungen finden in den Räumen des Pressebüros Rhein-Neckar statt.
Alle Mitarbeiter, insbesondere Praktikanten werden zu sparsamem Energie- und Wasserverbrauch angehalten. Der Müll ist konsequent zu trennen und zu minimieren.
Da wir keine Produkte herstellen oder vertreiben - von wenigen Ausnahmen abgesehen - sind die Umweltauswirkungen eines Pressebüros naturgemäß gering.

Produkte / Dienstleistungen
Lieferanten kommen bei uns hauptsächlich bei Bürobedarfsartikeln zum Zug. Hier wird auf Ökoprodukte, auf Recyclingware und möglichst umweltgerechte Herstellung geachtet.

Betriebsablauf
Die Energie-Einsparung steht im Zentrum der täglichen Büro-Arbeit.
* Die Raumheizung wird während der Heizperiode auf max. 20°C begrenzt.
* Die vorhandenen Fenster wurden durch Wärme dämmende Isolierfenster ersetzt.
* Während der Nachtstunden wird die Raumtemperatur auf ca. 16° C gedrosselt.
* Für die Beleuchtung werden ausnahmslos energiesparende Niedervolt-Halogenlampen verwendet.
* Die Arbeitsplatzbeleuchtung wurde so gestaltet, dass auf die Gesamt-Raumbeleuchtung in der Regel verzichtet werden kann.
* Die Pflanzenlampe ist mit einer 11 W-Energiesparlampe versehen.
* Alle Rechner sind mit einer spezielle Software ("CPUIdle") versehen, die durch spezielle Rechner-Taktung für eine Minimierung der Stromaufnahme sorgen.
* In der Küche wurde ein Kühlschrank der bestmöglichen A-Kategorie eingebaut.
* Alle Stromverbraucher werden regelmäßig mit einem Energie-Analysegerät auf ihren Stromverbrauch überprüft.
* Alle Rechner-Komponenten sind über eine Steckdosenleiste mit Wippschalter komplett vom Netz zu trennen. Ein Stand-by-Betrieb findet nicht statt.
* Die Warmwassernutzung wird auf ein Minimum reduziert.
* Elektrische Geräte wie Rechner, Kopier- und Laminiergerät werden nie im Stand-by-Betrieb gehalten.

Energie-Erzeugung:
Durch den Einsatz einer 2,1-kW-Fotovoltaik-Anlage auf dem Bürogebäude im Birkenweg 5 wird jährlich mehr als das 2,5fache des im Büro benötigten Stroms erzeugt und in das öffentliche Netz eingespeist. Die Anlage ist seit April 2001 in Betrieb und ist derzeit die größte, private Fotovoltaik-Anlage des Ortes Gaiberg.

Material-Verbrauch und Recyclingprozesse
* Bei der Reinigung von Fenster und Fußböden ist der Putzmittel-Verbrauch auf ein Minimum zu reduzieren.
* Falls Putzmittel zum Einsatz kommen, dann ausschließlich umweltverträgliche Mittel auf Essigbasis.
* In der Toilette kommt nur Recycling-Papier zum Einsatz.
* Statt Papierhandtücher werden nur Baumwoll-Händehandtücher verwendet.
* Fotokopier- bzw. Schreibpapier ist aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff.
* Briefumschläge sind weitgehend aus Altpapier hergestellt.
* Der Papierverbrauch wurde durch Mehrfach-Nutzung mehr als halbiert: Briefsendung, Manuskripte und Pressemeldungen werden, soweit sie in Papierform eintreffen, separat gesammelt, sortiert und als Konzeptpapier verwendet (Nutzung von Vor- und Rückseite vor allem im SW-Laserdrucker)
* Im Laser-Drucker und Farb-Tintenstrahldrucker kommen nur Recycling-Tonerkartuschen zum Einsatz
* Kartons, Dämmmaterial und Briefumschläge werden gesammelt und wieder als solche verwendet (direktes Recyling)
* Bei den Küchenverbrauchsmitteln wird auf verpackungsarme und recyclingfähiges Material geachtet. Getränke werden ausschließlich aus Mehrweggebinden konsumiert. Ein Gaskocher und eine Mikrowelle beschleunigen die Kochvorgänge und reduzieren den Stromverbrauch.
* Ausgemusterte, funktionsfähige Elektronikteile werden öffentlich zum Null-Tarif abgegeben (Ankündigung in der Ortspresse). Nicht Verwertbares wird der Elektronikschrott-Sammlung zugeführt. Batterien kommen nur in Gering-Verbrauchern wie Uhren zum Einsatz. Diktiergeräte, Blitzgeräte usw. werden über NiMH-Akkus versorgt. Die NiCD-Akkus wurden ausgemustert und der Verwertung zugeführt.

Verkehrsabwicklung, Transport und Fahrverhalten
Geschäftsfahrten werden primär mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück gelegt. Falls erforderlich, kommt ein besonders abgasgereinigtes Turbodiesel-Fahrzeug bzw. ein abgasgereinigter Motorroller zum Einsatz.

Gaiberg, 20.Oktober 2000

 
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