Pressebüro Rhein-Neckar
ABFALL und RECYCLING
   
Abfall: Automatisierte Wertstofftrennung soll das Recycling preiswerter machen
Die manuelle Sortierung der Wertstoffe aus dem Gelben DSD-Sack soll bald der Vergangenheit angehören. Ein geringerer Anteil an Mischkunststoffen, eine höhere Sortenreinheit und sinkende DSD-Gebühren sind die Ziele, die sich das DSD für die Zukunft gesetzt hat. Die modulartige Erweiterung einer konventionellen Wertstoff-Sortieranlage in Trier arbeitet mit 3-Erkennung. Damit soll der Anteil der schlecht verwertbaren Mischkunststoff zu Gunsten der sortenreinen Fraktion für das werkstoffliche Recycling verbessert werden.(Zum Bestellformular)

Altautoverwertung: Plastik vom Infrarot-Strahl erkannt
DaimlerChrysler entwickelte ein Verfahren zur Trennung und Wiederverwertung von Kunststoffen. Mittel Infrarot-Spektroskopie können unterschiedliche und geshredderte Plastikabfälle aus Altautos identifiziert und mit einer Sortenreinheit von über 99 Prozent separiert werden... (Zum Bestellformular)

Altteppichboden: Recycling im großen Stil 
In Deutschland wurde die weltweit erste Sortieranlage für textile Bodenbeläge eingeweiht. Die Verbände der Teppichbranche wollen mit einem Sammel- und Recyclingsystem gesetzlichen Vorgaben zuvorkommen. Auch wenn das Recycling selbst noch in USA stattfindet, scheint die Rechnung aufzugehen... (Zum Bestellformular)

Baustoff-Recycling: Sortierung vollautomatisch
Bei der Wertstoff-Erkennung im Bauschutt erfolgten die entscheidenden Schritte der Stör- und Wertstoff-Erkennung bisher manuell. Wirtschaftliche und arbeitsrechtliche Argumente führen auch hier zur Automatisierung. Das Ergebnis des Projektes `Autosort` ist eine Bilderkennung und Robotertechnik, die sortenreine Rezyklate liefert, die sich auch verkaufen lassen... (Zum Bestellformular)

CD-Recycling: CDs können rezykliert werden - doch der Verbraucher hortet die begehrten Silberlinge
In einem eigenen Recyclingwerk verarbeitet die Bayer AG alle marktüblichen Compact Discs und CD-ROMs aus Polycarbonat. Auch ein mittelständischer Betrieb hat sich auf das Recycling spezialisiert. Was fehlt, sind eigentlich nur noch die CD. Die hortet offensichtlich der Verbraucher, auch wenn die Scheiben teilweise völlig wertlos geworden sind... (Zum Bestellformular)

Die künftige Müllbehandlung: Was ändert sich und wer trägt die Kosten?
Ein Hintergrundbericht zum Thema Müllbehandlung. Was darf zukünftig noch deponiert werden? Welche Art von Vorbehandlung ist notwendig und wie viele neue Verbrennungsanlage sind notwendig?... (Zum Bestellformular)

Die Post entsorgt die Speisereste
Mit einem völlig neuen Entsorgungskonzept sollen zukünftig Essensreste und Speiseabfälle aus Großküchen und Kantinen entsorgt werden. Ein kleines Unternehmen in Dresden hat dabei Großunternehmen wie die Telekom, Linde, das Institut Fresenius und sogar die Bayer AG unter einen Hut gebracht. Das Grundprinzip: Essenreste und Abfälle werden vom Paketboten abgeholt, sterilisiert - wobei sich der biologisch abbaubare Kunststoff zersetzt -  und dann über eine Vergärung zu Biogas umgewandelt, das verstromt werden kann. Das Pilotverfahren läuft noch bis Ende dieses Jahres... (Zum Bestellformular)

DSD-Kunststoffe: Recycling-Gummi werden mit Gummi rezykliert
In Kraiburg förderte die DKR die Entwicklung eines Verfahrens, mit dem Verpackungskunststoffe erstmals zusammen mit Recycling-Gummi verwendet wird. Endprodukt sind Übergangsschwellen, wie sie an Bahnübergängen zum Einsatz kommen. Erstmals soll sich die Produktion auch wirtschaftlich gestalten, denn die DKR verzichtet auf die sonst üblichen Zuzahlungen für das Kunststoff-Recycling... (Zum Bestellformular)

Duales System (DSD): 10 Jahre und ein Bisschen weiser
Totgesagte leben in der Regel besonders lange. Das gilt auch für das Duale System Deutschland AG. Allen Unkerufen zum Trotz kann niemand dem System seinen Erfolg absprechen. Doch das Duale System steht unter großem Kostendruck. Mit noch mehr Technik und Automation soll der Kostenspirale entgegen gewirkt werden... (Zum Bestellformular)

Elektronikschrott: Was soll mit dem ausgedienten Elektroschrott geschehen?
Ein Hintergrundbericht zum gegenwärtigen Stand der Dinge, der gesetzlichen Rahmenbedingungen und den technischen Möglichkeiten des Elektroschrott-Recyclings... (Zum Bestellformular)

Elektronischer Müllsheriff: Bioabfall in der Mülltonne wird überwacht
Private Haushalte werfen nicht nur Grünschnitt und Essensreste zum Bioabfälle, sondern auch erhebliche Mengen an Schadstoffen. Um Schwermetalle in der Biotonne ausfindig zu machen, wird in einigen Stadt- und Landkreisen ein Sensor getestet, der auf dem Müllfahrzeug Fehlwürfe ausfindig machen soll. Das System eignet sich auch für die Überprüfung von Restmüll- und Papiertonnen... (Zum Bestellformular)

Entsorgung 2001: Die Entsorgungsbranche muss sich ständig auf neue Aufgaben einstellen
Recycling ist keine Erfindung unserer Tage. Doch was früher aus der Not des Rohstoffmangels geboren war, ist heute eine Folge des Konsumwahns und der damit verbundenen ökologischen Probleme - die Entsorgung hat mittlerweile verschiedene Gesichter. Zwischen Verwertung und Entsorgung muss sich eine ganze Branche zunehmend auf neue Aufgaben einstellen. Die Automatisierung bei der Müll- und Wertstoffsortierung führt zu einem weitreichenden Umbruch, und nach 10 Jahren DSD mehren sich die Stimmen, die eine Wertstoff-Sortierung der Restmülls fordern... (Zum Bestellformular)

Flughafen Athen: Die Umwelt ist besser als ihr Ruf
Nach deutschen Vorbild wurde vor wenigen Wochen der Flughafen Athen eingeweiht. Nicht nur, dass der Bau und Betrieb Sache eines Konsortiums war, in dem deutsche Unternehmen federführend beteiligt waren. Auch die Umweltkonzeption stammt aus deutscher Hand - ebenso wie die gesamte Entsorgung von dem deutschen Unternehmen Lobbe gemanagt wird...(Zum Bestellformular)

„Grüne Post“ verspricht erstmals eine geschlossene, kontrollierte Hygienekette
Das Unternehmen GRÜNE POST GmbH aus Chemnitz entwickelte ein Konzept, mit dem es erstmals möglich ist, den Umgang mit Küchenabfällen, Speiseresten und auch mit Risikomaterial zu vereinfachen und die Entsorgung auf hygienische Weise zu regeln. Vom Ort der Abfallentstehung über die Verpackung, den Transport bis hin zur eigentlichen Verwertung werden alle Materialien in einer zertifizierten und ständig kontrollierten Hygienekette befördert. Dazu wurden spezielle Hygienecenter als Sammelstationen entwickelt, und eine ausgefeilte Datenlogistik sichert den bedarfsgerechten Abtransport des Materials...(Zum Bestellformular)

Kunststoff-Recycling: Aus Altkunststoffen wird Paraffin
Nach dem PARAK-Verfahren wird von der Baufeld Öl aus Verpackungskunststoffen Paraffin hergestellt. Indirekt sichern damit die DSD-Kunststoffe und ihre Zuzahlungen, mit denen diese Methode des werkstofflichen Kunststoff-Recyclings subventioniert wird, den Standort der letzten deutschen Paraffin-Fabrik auf deutschem Boden und damit 125 Arbeitsplätze... (Zum Bestellformular)

Kupfer: Seit Jahrtausenden bewährt sich hier das Recycling
Auch wenn Kupfer zunehmend durch Kunststoffe und andere Metalle Konkurrenz erhält, verteidigt es weiterhin seinen Stammplatz in Elektrik, Elektronik und im Sanitärbereich. Neue Stromsparmotoren bieten gar auf Basis von Kupfer interessante Energie-Einsparmöglichkeiten... (Zum Bestellformular)

Landbell contra DSD: Herausforderung für das Duale System 
Ein kleines Unternehmen namens Landbell, das bereits im hessischen Lahn-Dill-Kreis für Aufruhr sorgte, will nun bundesweit die `Duales System Deutschland AG` herausfordern. Ob das System mit dem blauen Kunststoff-Sack wirklich das Ende des Recyclings bedeutet, erklärt der Geschäftsführer von Landbell in einem Interview... (Zum Bestellformular)

Mit Paddelsichtern und Ballistischen Separatoren zu höherer Sortenreinheit bei der Wertstofftrennung
Sinnvolles und wirtschaftliches Recyclings steht und fällt mit der Sortenreinheit. Ein ebenso einfaches wie geniales Trennprinzip spart Kosten und lässt sich bei Restmüll ebenso einsetzen wie bei Papier und vor allem beim Gelben Sack des Dualen Systems. ...(Zum Bestellformular)

Müllbehandlung: Ist die biologisch-mechanische Restmüllbehandlung (Trockenstabilisierung) eine Alternative zur Verbrennung?
Mit weiteren Anlagen zur Trockenstabilisierung mischt das Unternehmen Herhof den Abfall-Markt auf. In Rennerod wurde die zweite Anlage dieser Art gebaut; in Venedig und Dresden folgen weitere. Was in Deutschland an Trockenstabilat aus Hausmüll erzeugt wird, soll nicht nur in die Zementindustrie, sondern vorrangig in das Verwertungszentrum Schwarze Pumpe` gelangen und dort zur Methanol-Herstellung dienen... (Zum Bestellformular)

Müllverbrennung bei Thermoselect: Beim „Wunder von Verbania" gilt das „Prinzip Hoffnung"
Kein Verfahren der Müllbehandlung wird so kritisch und argwöhnisch beäugt wie das Thermoselect-Verfahren. Nach zahlreichen Pannen geht die Anlage in Karlsruhe im April 2001 erneut in den Probebetrieb. Kommt es erneut zum Scheitern, stehen die Müllmänner mit ihrem schicken Industriebau vor einem Desaster... (Zum Bestellformular)

PET-Flaschen: Neue Recyclingwege für die PET-Flasche
Die PET-Flasche boomt aller Orten, und selbst das Duale System ist überrascht, wie viele PET-Flaschen sich im Gelben Sack finden. Schon bald sollen automatisierte Trenntechniken ein stoffliches PET-Recycling sogar für den Lebensmittelbereich ermöglichen. Derweil erzählen Betreiber von PET-Zweiwegesystemen ihre Erfolgsstory. Nach Schweizer Vorbild gehen demnächst in Deutschland Sortieranlagen in Betrieb, bei denen erstmals PET-Flaschen aus dem DSD-Sack sortiert und wieder für Lebensmittelanwendungen aufbereitet werden sollen... (Zum Bestellformular)

Sonderabfallverbrennung hat noch Spielraum für Verbesserungen
Viele Sonderabfälle gehen aufgrund hoher Entsorgungskosten ökologisch zweifelhafte Wege. Am Forschungszentrum Karlsruhe glaubt man, noch viele Spielräume für Verfahrensoptimierungen und damit für Möglichkeiten zur Kostensenkung erkannt zu haben. In dem Projekt „Theresa" sollen die Möglichkeiten der Kosteneinsparung bei der Sondermüllverbrennung untersucht werden... (Zum Bestellformular)

Sondermüll: anorganischer und organische Abfälle werden mit neuartigem Verfahren verwertet
Das französische Unternehmen Citron entwickelte ein Verfahren, um großtechnisch anorganische und organische Abfälle zu verwerten. Kernstück ist der sogenannte Oxyreducer-Prozess, in dem konditionierte Abfälle durch eine mehrstufige thermische Behandlung zu metallurgischen Produkten umgewandelt werden. Damit kann das Deponieren z.B. von Haushaltsbatterien und Shredderleichtmüll entfallen... (Zum Bestellformular)

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